Der Mond befindet sich derzeit in einer Wachsing Gibbous -Phase, was bedeutet, dass er fast vollständig beleuchtet ist. Heute, am 31. März 2026, werden etwa 97 % der sichtbaren Oberfläche des Mondes von der Sonne beleuchtet. Dies bietet eine hervorragende Betrachtungsmöglichkeit, auch ohne spezielle Ausrüstung.
Was Sie heute Abend sehen können
Für Gelegenheitsbeobachter sind die helleren Regionen des Mondes – wie der Kepler-Krater, Mare Vaporum und Mare Serenitatis – gut sichtbar. Die Verwendung eines Fernglases steigert das Erlebnis und enthüllt Merkmale wie den Mare Nectaris, den Alphonsus-Krater und den Endymion-Krater. Wer über ein Teleskop verfügt, kann noch feinere Details erkunden, darunter das Descartes-Hochland, das Kaukasus-Gebirge und den kleinen Linne-Krater.
Nächster Vollmond: 1. April
Der nächste Vollmond wird voraussichtlich am 1. April in Nordamerika stattfinden. Das bedeutet, dass morgen Abend die gesamte sichtbare Oberfläche des Mondes hell erleuchtet sein wird.
Mondphasen verstehen
Der Mond umkreist die Erde etwa alle 29,5 Tage und durchläuft dabei acht verschiedene Phasen. Bei diesen Phasen geht es nicht darum, dass sich die Form des Mondes ändert, sondern vielmehr um die unterschiedlichen Anteile der sonnenbeschienenen Seite, die wir von der Erde aus sehen.
Hier ist eine Aufschlüsselung der einzelnen Phasen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne; Die uns zugewandte Seite ist völlig unbeleuchtet und daher unsichtbar.
- Zunehmender Halbmond: Auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre) erscheint ein Lichtstreifen, der Nacht für Nacht größer wird.
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet und ähnelt einem Halbkreis.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber er ist noch nicht voll.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist hell erleuchtet und vollständig sichtbar.
- Waning Gibbous: Der Mond beginnt auf seiner rechten Seite (nördliche Hemisphäre) an Licht zu verlieren.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Wieder ein Halbmond, aber dieses Mal ist die linke Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite, bevor der Zyklus erneut beginnt.
Die Mondphasen sind ein vorhersehbares und optisch auffälliges Phänomen, das durch einfache Orbitalmechanik verursacht wird. Wenn Sie sie verstehen, können Sie den Fortschritt des Mondes leicht verfolgen und seine Schönheit am Nachthimmel genießen.





























