Der Mond befindet sich heute Abend, am 24. Dezember 2025, in seiner zunehmenden Sichelphase, was bedeutet, dass er als schmaler Lichtstreifen am Nachthimmel erscheinen wird. Ungefähr 18 % der Mondoberfläche sind beleuchtet, und mit zunehmender Fülle wird es jede Nacht merklich heller. Dies ist ein natürliches und vorhersehbares Ereignis, Teil des 29,5-Tage-Zyklus des Mondes.
Heute Abend den Mond beobachten
Mit bloßem Auge können Beobachter möglicherweise die dunklen Mondmeere Mare Crisium und Mare Fecunditatis erkennen, die als dunklere Flecken vor dem beleuchteten Teil des Mondes erscheinen. Wer ein Fernglas oder ein kleines Teleskop besitzt, hat eine noch bessere Sicht und kann möglicherweise neben anderen Oberflächendetails den Endymion-Krater entdecken.
Bevorstehender Vollmond
Der nächste Vollmond ist für den 3. Januar 2026 geplant. Der vorherige Vollmond fand am 4. Dezember 2025 statt und markierte damit den Abschluss eines Mondzyklus. Diese vorhersehbaren Phasen werden seit Jahrtausenden beobachtet und verfolgt und beeinflussen Kalender, Landwirtschaft und sogar kulturelle Traditionen.
Mondphasen verstehen
Der Mond umkreist die Erde und während er dies tut, verändert sich aus unserer Sicht die Menge des von seiner Oberfläche reflektierten Sonnenlichts. Dadurch entsteht der bekannte Zyklus der Mondphasen. Hier ist eine Aufschlüsselung der acht Hauptphasen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne, daher ist seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre). Das sehen wir heute Abend.
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber er ist noch nicht voll.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Oberfläche des Mondes ist beleuchtet.
- Waning Gibbous: Der Mond beginnt auf der rechten Seite an Licht zu verlieren.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er wieder verschwindet.
Der konstante Zyklus des Mondes stellt sicher, dass diese Phasen zuverlässig und beobachtbar sind, was ihn zu einer ständigen Präsenz an unserem Nachthimmel macht.
Der Mondzyklus ist ein grundlegender Aspekt der Himmelsmechanik und erinnert uns an die vorhersehbaren Rhythmen, die unser Sonnensystem bestimmen.




























