Mond und Saturn richten sich in einer atemberaubenden Nachthimmeldarstellung aus

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Am 22. Januar haben Sterngucker die Chance, Zeuge einer wunderschönen Himmelskonstellation zu werden: Eine schlanke Mondsichel erscheint nahe dem Planeten Saturn am Westhimmel. Dieses Ereignis ist mit bloßem Auge sichtbar und somit ein zugängliches Spektakel für jeden, der in den Sonnenuntergang blickt.

Was Sie erwartet

Der Mond wird zu etwa 22 % beleuchtet sein und etwa 30 Grad über dem Horizont erscheinen – etwa so breit wie drei auf Armeslänge ausgestreckte Fäuste. Saturn wird leicht oben links vom Mond positioniert sein und als heller, gleichmäßiger Lichtpunkt erscheinen. Die vier Sterne, die das Große Quadrat des Pegasus bilden, verleihen der Szene noch mehr Glanz und erzeugen ein rautenartiges Muster über dem Mond und dem Saturn.

Verbesserte Sicht mit Teleskopen

Für diejenigen mit Teleskopen bietet diese Ausrichtung ein noch reichhaltigeres Erlebnis. Die Details der Mondoberfläche, wie die dunklen Basaltebenen von Mare Crisium und Mare Fecunditatis, werden sichtbar. Diese vor Milliarden von Jahren durch uralte Lavaströme entstandenen Strukturen bieten einen Einblick in die geologische Vergangenheit des Mondes.

Wenn Sie das Teleskop in Richtung Saturn drehen, wird sein ikonisches Ringsystem sichtbar, das derzeit aus der Perspektive der Erde fast seitlich geneigt ist. Darüber hinaus werden die größten Saturnmonde – Titan, Dione, Rhea und Tethys – als helle Lichtflecken in der Nähe des Planeten erscheinen.

Neptuns subtile Präsenz

Auch wenn er schwächer ist, wird der ferne Eisriese Neptun ebenfalls in der Nähe sein, weniger als 2 Grad über Saturn. Um es zu entdecken, ist ein größeres Teleskop (mindestens 8 Zoll Öffnung) erforderlich, um die winzige blaue Scheibe aufzulösen.

Zeitplan und zukünftige Ereignisse anzeigen

Mond und Saturn werden am 22. Januar etwa viereinhalb Stunden nach Sonnenuntergang untergehen. In der folgenden Nacht wird der Mond am Saturn vorbeigezogen sein, höher am Abendhimmel erscheinen und immer dichter werden, während er sich am 25. Januar seiner ersten Viertelphase nähert.

Diese Ausrichtung ist nicht nur ein optischer Leckerbissen; Es ist eine Erinnerung an die dynamischen Bewegungen in unserem Sonnensystem und die andauernden himmlischen Ereignisse, die unseren Nachthimmel prägen. Die Beobachtung dieser Ereignisse kann zu weiteren Erkundungen anregen, sei es durch Astrofotografie oder einfach um die Schönheit des Kosmos zu genießen.