Heute, am 13. Januar 2025, befindet sich der Mond in seiner Abnehmenden Sichel -Phase. Das bedeutet, dass etwa 24 % der Mondoberfläche beleuchtet sind, sodass er am Nachthimmel als schrumpfender Splitter sichtbar ist. Der Mondzyklus schreitet stetig voran und am 29. Januar tritt der Mond in die Neumondphase ein und wird für Beobachter auf der Erde völlig dunkel.
Was Sie heute Abend sehen können
Auch ohne spezielle Ausrüstung sind bestimmte Merkmale mit bloßem Auge erkennbar. Dazu gehören markante Krater wie Kepler und weite dunkle Ebenen wie der Oceanus Procellarum.
Ferngläser verbessern die Sicht und offenbaren zusätzliche Details wie das Grimaldi-Becken und das Mare Humorum. Teleskope erschließen noch mehr – darunter den historischen Apollo 12-Landeplatz und den Schiller-Krater und bieten einen tieferen Einblick in die Mondgeographie.
Der Mondzyklus erklärt
Der Mond umkreist die Erde in etwa 29,5 Tagen und vollendet damit einen vollständigen Mondzyklus. Die wechselnden Phasen sind das Ergebnis der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung, während sich der Mond durch seine Umlaufbahn bewegt.
Die acht verschiedenen Phasen sind:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht die sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein dünner, wachsender Lichtbogen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Genau die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber noch nicht voll.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist vollständig beleuchtet.
- Waning Gibbous: Der Mond beginnt auf der rechten Seite an Helligkeit zu verlieren.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen bleibt auf der linken Seite, bevor der Mond in der Neumondphase verschwindet.
Blick nach vorne
Der nächste Vollmond findet am 1. Februar statt, während der letzte Vollmond am 3. Januar war. Dieser vorhersehbare Zyklus wird seit Jahrhunderten beobachtet, hat Kulturen geleitet und wissenschaftliche Studien beeinflusst. Die Mondphasen sind ein grundlegender Aspekt unserer natürlichen Welt, und ihre Beobachtung stellt eine greifbare Verbindung zum Kosmos her.




























