Heute Nacht, am 24. Februar, können Sterngucker einen markanten, halb beleuchteten Mond beobachten, der am Südhimmel aufgeht. Die Mondscheibe, die scharf zwischen Sonnenlicht und Schatten getrennt ist, wird in der Nähe der Sterne des Sternbildes Stier erscheinen.
Mondausrichtung mit Stier und Zwilling
Die rechte Hälfte des Mondes wird hell erleuchtet sein, während die linke weiterhin in Dunkelheit gehüllt bleibt. In der Nähe leuchtet der Sternhaufen der Plejaden – eine schillernde Gruppe aus über 1.000 blau-weißen Sternen – etwa 10 Grad unter dem Mond. Weiter unten links auf dem Mond markiert die „V“-Formation des Hyadenhaufens das Gesicht des Stiers, mit dem Roten Riesen Aldebaran als Auge.
Im Westen erscheint Jupiter als stetiger Lichtpunkt innerhalb der Zwillinge, und näher am Horizont leuchtet Sirius – der hellste Stern am Nachthimmel – im Großen Hund, während Orion zwischen ihm und dem Mond positioniert ist.
Ein Einblick in die Mondgeschichte
Die Oberfläche des Mondes ist nicht nur wunderschön, sondern auch eine Aufzeichnung kosmischer Kollisionen über Milliarden von Jahren. Die dunklen Basaltebenen, bekannt als Lunar Maria, sind uralte Lavaströme, die die durch Asteroideneinschläge entstandenen Krater füllten. Durch ein Fernglas erscheinen diese Merkmale noch deutlicher.
Beobachtung mit Teleskopen
Für diejenigen, die mit einem 6-Zoll-Teleskop ausgestattet sind, offenbart der Abschluss – die Linie, die Licht und Schatten trennt – eine Fülle von Details. Entlang dieser Grenze stechen Einschlagskrater wie Ptolemaeus, Alphonsus und Arzachel hervor. Der Ptolemaeus-Krater, benannt nach dem antiken Astronomen Claudius Ptolemaeus, hat einen Durchmesser von 95 Meilen.
Weiter südlich werfen die Krater Purbach, Regiomontanus und Walther von ihren zentralen Gipfeln dramatische Schatten. Diese dreieckigen Schatten bieten einen einzigartigen Blick auf die gewalttätige Vergangenheit des Mondes.
Der Mond im ersten Viertel bietet eine leicht zugängliche Gelegenheit, die Mondlandschaft selbst mit einfacher Ausrüstung zu erkunden, was ihn zu einem fesselnden Anblick sowohl für Gelegenheitsbeobachter als auch für erfahrene Astronomen macht.






























