Caltech-Ingenieure haben ein neuartiges Robotersystem vorgestellt: einen humanoiden Roboter, der eine transformierende Drohne direkt von seinem Rücken aus einsetzen kann. Dieser multimodale Ansatz kombiniert die Stärken der bodengestützten und luftgestützten Fortbewegung und bietet eine vielseitige Lösung für komplexe Umgebungen.
Kombination von Boden- und Luftmobilität
Das System integriert einen humanoiden Unitree G1-Roboter mit einer speziell entwickelten Drohne namens M4. Im Gegensatz zu fiktiven Transformationsrobotern bietet dieses System praktische Funktionalität, indem es sowohl Geh- als auch Flugfähigkeiten nutzt. Die Drohne kann zwischen Fahr- und Flugmodus wechseln und so die Einsatzmöglichkeiten erweitern, die über das hinausgehen, was jeder Roboter unabhängig voneinander erreichen könnte.
Kollaborative Entwicklung
Das Projekt ist das Ergebnis einer dreijährigen Partnerschaft zwischen dem Center for Autonomous Systems and Technologies (CAST) des Caltech und dem Technology Innovation Institute (TII) in Abu Dhabi. Diese Zusammenarbeit unterstreicht den wachsenden Trend der internationalen Zusammenarbeit in der fortgeschrittenen Robotikforschung. Die humanoide Plattform wurde vom Labor von Aaron Ames am Caltech konfiguriert, während die M4-Drohne von einem Team unter der Leitung von Mory Gharib entwickelt wurde.
Die adaptive Fortbewegung des M4
Die M4-Drohne ist auf extreme Anpassungsfähigkeit ausgelegt. Es kann seinen Körper neu konfigurieren, um sich an verschiedene Gelände und Aufgaben anzupassen. Es rollt auf vier Rädern, verwandelt sich in eine fliegende Drohne, indem es seine Räder zu Rotoren zusammenfaltet, balanciert auf zwei Rädern und taumelt sogar, um sein Ziel zu erreichen. Diese Vielseitigkeit macht es ideal zum Überwinden von Hindernissen und zum Zugang zu schwer zugänglichen Bereichen.
Bereitstellung und Betrieb
Der humanoide Roboter kann gehen, Treppen steigen und sich in seiner Umgebung bewegen, wenn auch in einem langsameren Tempo. Bei Bedarf beugt es sich nach vorne, um die M4-Drohne auszulösen, die dann abhebt oder wegrollt, um ihre vorgesehene Aufgabe zu erfüllen. Diese Kombination aus Boden- und Luftmobilität bietet einen erheblichen Vorteil gegenüber Single-Mode-Robotern.
Fokus auf Sicherheit und Zuverlässigkeit
Das übergeordnete Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Verbesserung der Sicherheit und Zuverlässigkeit autonomer Systeme. Da Roboter immer häufiger eingesetzt werden, ist die Gewährleistung ihrer Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung. Forscher arbeiten aktiv an sicherheitskritischen Kontrollmechanismen und Sicherheitsprotokollen, um potenzielle Risiken zu mindern.
Die Zukunft autonomer Systeme
Dieses Projekt stellt einen Schritt hin zu vielseitigeren und anpassungsfähigeren Robotern dar. Durch die Kombination verschiedener Fortbewegungsmodalitäten in einer einzigen Plattform erweitern Ingenieure die Grenzen dessen, was in der autonomen Robotik möglich ist. Die Betonung von Sicherheit und Zuverlässigkeit unterstreicht die Bedeutung verantwortungsvoller Innovation in diesem sich schnell entwickelnden Bereich.
Die Entwicklung solcher Systeme wird durch den Bedarf an Robotern vorangetrieben, die in komplexen, realen Umgebungen effektiv arbeiten können. Durch die Kombination der Stärken der Boden- und Luftmobilität schaffen Forscher Roboter, die leistungsfähiger, anpassungsfähiger und zuverlässiger sind






























