Supergirl-Trailer enthüllt düsterere, actiongeladene Version der Heldin

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Der neueste Trailer zum kommenden „Supergirl“-Film von DC Studios zeigt einen deutlichen Tonwechsel und tendiert zu einer düsteren, aktionsorientierten Erzählung, die an die John Wick -Reihe erinnert. Unter der Regie von Craig Gillespie („I, Tonya“, „Cruella“) adaptiert der Film, der am 26. Juni 2026 in die Kinos kommen soll, Tom Kings und Bilquis Evelys Comicserie „Supergirl: Woman of Tomorrow“ aus dem Jahr 2022.

Handlungszusammenfassung: Eine galaktische Rettungsmission

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Supergirl (Milly Alcock) und ihre enge Begleiterin Ruth Marie Knoll (Eve Ridley), die sich auf eine gefährliche Verfolgungsjagd quer durch die Galaxie begeben, um Krem aus den Gelben Hügeln (Matthias Schoenaerts) zu jagen, der Knolls Vater ermordet hat. Der Trailer enthüllt einen riskanten Wettlauf gegen die Zeit: Krem hat Supergirls geliebten Hund Krypto vergiftet und sie gezwungen, den unberechenbaren Kopfgeldjäger Lobo (Jason Momoa) um Hilfe zu bitten, um ein lebensrettendes Gegenmittel zu erhalten.

Ton und Stil: Von ängstlich bis knallhart

Frühere Teaser betonten Supergirls distanzierte, partyfreudige Persönlichkeit, was einige Kritiker als störend empfand. Dieser neue Trailer verändert diese Wahrnehmung erheblich und unterstreicht ihre rücksichtslose Entschlossenheit, Krypto zu retten. Der Film scheint ihre unruhige, ausgestoßene Identität – dargestellt durch zerzaustes Aussehen und introvertiertes Verhalten – mit intensiven Actionsequenzen, einschließlich Hitzestrahlenangriffen und Luftkämpfen, in Einklang zu bringen.

Hauptakteure und Erwartungen

Zur Besetzung gehören David Krumholtz als Zor-El, Emily Beecham als Alura In-Ze und Jason Momoa als Lobo, dessen charismatisches Chaos bereits für Aufsehen sorgt. Während Alcocks Besetzung weiterhin umstritten ist, wird Schoenaerts‘ Darstellung des psychopathischen Krem als erschreckend wirkungsvoll beschrieben.

Die düstere Wendung des Films deutet darauf hin, dass DC Studios bereit ist, mit seinen Superheldeneigenschaften Risiken einzugehen und sich von der traditionellen unbeschwerten Kost zugunsten einer reiferen, gewalttätigen Ästhetik zu entfernen.

Dies könnte ein kluger Schachzug sein, da düsterere Superheldengeschichten beim Publikum beliebt sind. Die Betonung des Trailers auf Supergirls persönlicher Verbindung zu Krypto verleiht der ansonsten actiongeladenen Handlung emotionales Gewicht.

Der Film soll nun im Jahr 2026 in die Kinos kommen und das Studio scheint zuversichtlich, dass er sich von anderen Superheldenfilmen abheben wird.