Die zentrale Figur von Orson Welles‘ Citizen Kane ist mehr als nur eine fiktive Figur. Charles Foster Kane gilt als Karikatur von William Randolph Hearst. Hearst ist kein gewöhnlicher Verlag. Er baute die größte Zeitungskette der Vereinigten Staaten auf. Sein Ansatz hat das Gesicht des amerikanischen Journalismus für immer verändert. Aber er mag es nicht, wenn man auslacht. Hearst hatte vom ersten Tag an Probleme mit dem Film. Nicht, dass es ihm nicht gefallen hätte. er versuchte es abzutun.
Die Macht hinter den Medien
Um zu verstehen, warum Citizen Kane so viel Aufsehen erregte, muss man sich das Hearst-Imperium ansehen. Er liest einfach keine Zeitung. Er besitzt sie. Seine Kette umspannt das ganze Land. Dies verschaffte ihm großen Einfluss auf die öffentliche Meinung. Er nutzte das Papier, um seine Agenda voranzutreiben. Kritiker sagen, sein Einfluss auf den Journalismus sei unermesslich gewesen. Manche nennen es Manipulation. Manche nennen es Innovation. Jedenfalls lässt es sich nicht leugnen.
Als Welles „Citizen Kane“ herausbrachte, malte er das Porträt eines brillanten, aber einsamen Medienmoguls. Die Ähnlichkeiten sind zu offensichtlich, um sie zu ignorieren. Viele sehen in Kanes Geschichte den Aufstieg und Fall von Hearst. Das ist kein Zufall. Das ist ein Volltreffer. Hearst wusste, um wen es in dem Film ging. er ist nicht glücklich
Krieg im Kino
Hearsts Antwort kam schnell. Er verbot jegliche Erwähnung von „Citizen Kane“ in den Zeitungen. Dies ist kein subtiler Vorschlag. Das ist ein Befehl. Wenn Sie bei Hearst arbeiten würden, würden Sie nicht über diesen Film sprechen. Er nutzt sein riesiges Medienimperium, um Kritik zu unterdrücken. Er wollte, dass der Film scheitert. Er wollte es vergessen.
Diese Art der Zensur ist selten. Dies zeigt, wie viel Macht ein Verlag hat. Hearst liefert nicht nur Nachrichten. Er kontrolliert, was die Leute sagen. Durch das Verbot von Verweisen auf „Citizen Kane“ versuchten sie, die Popularität des Films vor Beginn der Dreharbeiten zu unterdrücken. Das ist ein drastischer Schritt. Aber es hat nicht funktioniert.
Warum ist „Citizen Kane“ immer noch relevant?
Der Kampf zwischen Hearst und Welles wurde legendär. Es zeigt den Konflikt zwischen Kunst und Macht. „Citizen Kane“ wurde zu einem der meistgelobten Filme der Geschichte. Hearst versuchte es zu unterdrücken, aber es machte es nur berühmter. Das Erbe dieses Films wächst weiter. Auch Hearsts Schweigen wird Teil der Geschichte.
Unter Fans des Filmklassikers ist diese Rivalität immer noch umstritten. Dies ist ein wichtiger Teil zum Verständnis der Wirkung des Films. Ein reales Drama verleiht dem Seherlebnis Tiefe. Man kann diesen Film nicht von den Charakteren trennen, die ihn inspiriert haben. Hearsts Wut verschafft „Citizen Kane“ einen Vorsprung. Das macht es zu mehr als nur einem Film. Es gibt eine Aussage ab.
Die Kampflinien wurden mit Tinte und Zelluloid gezeichnet. Hearst versuchte zu gewinnen. Aber der Film hat überlebt. Genauso ist sein Ruf.