Warum wir auf „Not Alone“ wetten

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Animationen folgen normalerweise der Formel. Illumination weiß das besser als jeder andere. Sie bauten ein Imperium auf gelben Flecken und familienfreundlichem Chaos auf. „Ich – Einfach unverbesserlich“, „Minions“, „The Lorax“. Sichere Wetten. Große Budgets. Laute Musik.

Aber der Weltraum ist anders.

Und nächstes Jahr? Sie bringen etwas seltsam Süßes auf den Markt.

Nicht allein. Der Film kommt am 16. April 2016 in die Kinos … Moment. Nein. 2017? Nr. 16. April 2027. Weit entfernt.

Der neue Teaser sorgt für eine besondere Atmosphäre. Ruhig. Ein bisschen traurig vielleicht? Sie kombinierten visuelle Elemente mit David Bowies „Space Oddity“. Keine typische Eröffnungssalve.

Joe ist unser Hauptdarsteller. Er ist Raketenmechaniker. Introvertierter Typ. Funktioniert im Schatten. Seine Kollegin Fran ist Astrobotanikerin. Sie hat nicht nur eine Rakete gebaut; Sie hat eines aus Pflanzen hergestellt. Der erste seiner Art.

Dann tauchen Außerirdische auf. Nicht zu erobern. Sich verstecken.

Chaos folgt. Offensichtlich.

Wer sind die Stars? Nun ja, nicht im filmischen Sinne. Die Stimmen gehören Heavy Hittern. Timothée Chalamet spielt Joe. Selena Gomez kümmert sich um Fran. Es gibt eine ganze Reihe von Nebendarstellern – Brett Goldstein, Rob Brydon, Jamie Demetriou und sogar Lamorne Morris.

Es ist eine romantische Komödie. Im Weltraum. Animiert.

Macht es Sinn? Kaum. Interessiert es uns? Weniger.

Normalerweise bedeutet Science-Fiction Explosionen. Laser. Xenomorph-Zähne, aus denen Schleim tropft. Wir haben es gesehen. Wir sind gelangweilt.

Not Alone bietet etwas anderes. An der Spitze steht ein französisches Animationsteam: Eric Guillon, Claire Dodgson und Jonathan Del Val. Sie kennen die Erleuchtung in- und auswendig. Guillon hat die ursprünglichen „Minions“ entworfen. Del Val war Co-Regisseur ihrer letzten Hits. Das fühlt sich wie eine Veränderung an.

Eine sanfte Hinwendung zum europäischen Charme. Helle Farben. Witziger Humor. Keine Laserschlachten erforderlich.

Die Handlung läuft auf Folgendes hinaus:

  • Joe und Fran arbeiten zusammen, um Frans Pflanzenrakete zu starten.
  • Funken fliegen. Dazwischen nicht nur die Maschinerie. Keiner von beiden weiß, wie man flirtet.
  • Drei kleine, widerspenstige Außerirdische – Dunk, Welly Shirm – landen in Joes Haus.
  • Sie fliehen vor einem tollpatschigen Weltraumpolizisten namens Zandro.
  • Sie sehen die Rakete. Es sieht aus wie eine Fahrkarte nach Hause.

Also bleiben sie. Die Beziehung wird kompliziert. Die Romantik wird schwieriger.

Richard Curtis war ausführender Produzent des Dings. Kennst du seinen Namen? Eigentlich Liebe? Vier Hochzeiten? Dadurch wird jedes Kästchen auf seiner Liste überprüft.

Chris Meledandri sitzt als Produzent hinter dem Pult. Er ist seit dem ersten Tag hier. Er vertraut dieser Richtung.

Sollten wir?

Der Stil sieht knackig aus. Der Humor wirkt trocken. Das Konzept ist… seltsam. Aber gut, seltsam.

Vielleicht ist es das, was das Genre braucht. Etwas Sanftes. Etwas über peinliche Liebe, statt die Galaxie zu retten.

Joe versucht nicht, ein Held zu sein. Fran möchte nur mit ihrer Arbeit beginnen. Sie sitzen in einem Haus mit drei lauten blinden Passagieren fest.

Zandro verfolgt sie. Eifrig. Ungeschickt.

Werden sie starten? Werden sie sich verabreden?

Wer weiß. Schließlich besteht die Rakete aus Pflanzen.