600.

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Der Meilenstein

Es erreichte 600. SpaceX startete zum sechsten Mal einen gebrauchten Booster und tat genau dies – sechshundert Mal.

Technisch gesehen ein sechshundertjähriges Jubiläum. Oder einfach nur eine große Zahl auf einer Anzeigetafel, nach der niemand gefragt hat, die aber jeder überprüft. Der Start war nur der zweite von zwei Starts im Abstand von weniger als acht Stunden, die Anfang Juli von Montag bis Dienstag die Mitternachtsgrenze überquerten.

Zunächst startete die Starlink-Charge 15-28 in Vandenberg in Kalifornien. 21:28 Uhr Ortszeit. Dunkler Himmel, Küstenwind, Standardverfahren. Dann wechselt der Schalter nach Florida. Cape Canaveral, 5:10 Uhr. Dort jedenfalls Ortszeit. Gruppe 10-31 ritt auf dieser Welle in den Orbit.

Hat jemand geblinzelt? Wahrscheinlich nicht.

Beide Raketen funktionierten. Sie haben ihre Ladung abgeladen, siebenundzwanzig Vögel von der Westküste und neunundzwanzig aus dem Osten. SpaceX bestätigte, dass sie jetzt alle dort oben sind und leise kreisen. Die ersten Etappen? Sie kamen auch zurück.

Wiederverwendbarkeit ist keine Zauberei mehr, sondern Buchhaltung.

B1093 startete zum 15. Mal von Florida aus. B1080 kam aus Kalifornien, stärkerer Verschleiß, 28 Starts auf dem Buckel. Der absolute Rekord für eine einzige erste Etappe liegt bei 36. Diese liegen deutlich unter dem Grenzwert. Nur zuverlässige Maschinen, die ihren Job machen.

„Die Hardware überlebt, dann werfen wir mehr Daten darauf.“

Wohin führt uns das? Mit mehr Internet, das von oben strahlt. Sechzig weitere Starlinks schlossen sich der Gruppe an. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der aktiven Konstellationen auf 10.811. Zumindest laut Jonathan McDowell von Harvard-Smithsonian. Er zählt mit, damit wir es nicht tun müssen.

Wir schauen weiter nach oben und fragen uns, was als nächstes kommt, während die Raketen immer wieder zurückkommen.