Auf der Jagd nach Schatten in Shropshire

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Die Populationen brechen zusammen. Insbesondere Wassermäuse.

Die Mammal Society sagt, dass wir seit den 1970er Jahren mehr als 90 % davon verloren haben. Freier Fall ist eine Untertreibung. Es ist ein Akt des Verschwindens.

Was machen wir also? Wir schauen genauer hin.

Die Shropshire Mammale Group erhielt einen Zuschuss von 1500 £. Die Finanzierung der Überwachungsboxen erfolgte durch Shropshire Hills National. Das Ziel ist nicht nur Wohltätigkeit, sondern Daten. Sie wollen wissen, ob Shropshire den nationalen Niedergang verfolgt. Sind wir die Ausnahme oder nur ein weiteres Opfer?

Die Leute nennen sie Minibiber. Ökosystemingenieure.

Sie graben Höhlen in Wasserläufen. Dadurch wird der Boden belüftet. Es hält die Feuchtgebiete am Leben. Stuart Edmunds, Vorsitzender der örtlichen Säugetiergruppe, stellt fest, dass die Situation ohnehin schwierig sei. Der Klimawandel verschlimmert die Verletzung noch schlimmer.

Diese Kreaturen sind wählerische Esser. Sie brauchen Schilfbeete. Langes Gras. Torfmoore, Sümpfe. Orte, die es eigentlich nicht mehr gibt. Edmunds sagt, dass diese Lebensräume massiv dezimiert wurden. Die Lösung ist keine komplexe Zauberei. Es geht einfach darum, den Lebensraum zu verbessern und mehr daraus zu machen.

Das aktuelle Experiment ist klein.

Insgesamt acht Kartons. Vier in Cudwell Meadow in Church Stretton. Vier am Long Mynd im Süden von Shropshire. Wenn die Kästchen Ergebnisse bringen, wird die Gruppe nach größeren Zuschüssen streben. Proof of Concept.

Edmunds gibt zu, dass der alte Weg brutal war. Für Felduntersuchungen mussten Gruppen von Freiwilligen durch dichte Vegetation gezogen werden. Ich suche nur nach Kot.

Winzige Dinge. Die Größe von Tic-Tacs. Tief im grünen Chaos versteckt.

Harte Arbeit. Langsame Arbeit. Die Kisten könnten der einzige Grund sein, warum wir sie überhaupt finden können.

Wir stellen diese Monitore auf und hoffen, dass sich darin etwas bewegt. Vielleicht hören wir von ihnen etwas. Vielleicht werden wir es nicht tun. Der Lebensraum schrumpft trotzdem immer weiter.